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Futterunverträglichkeiten bei Katzen: Ursachen erkennen und richtig handeln
Britta Ollrogge
Eine gesunde und glückliche Katze ist das Ziel eines jeden Katzenbesitzers. Doch manchmal können Futterunverträglichkeiten das Wohlbefinden unserer Samtpfoten beeinträchtigen.
Symptome wie Juckreiz, Verdauungsstörungen oder Hautausschläge können auf solche Unverträglichkeiten hinweisen. In diesem Artikel erfährst Du, welche Unverträglichkeiten bei Katzen häufig auftreten, wie Du sie identifizierst und welche Maßnahmen Du ergreifen kannst, um Deiner Katze zu helfen.
Was sind Futterunverträglichkeiten bei Katzen?
Futterunverträglichkeiten entstehen, wenn eine Katze bestimmte Inhaltsstoffe in ihrem Futter nicht gut verträgt. Im Gegensatz zu Allergien, bei denen das Immunsystem überreagiert, sind Unverträglichkeiten meist mit der Verdauung und dem Stoffwechsel bestimmter Nahrungsbestandteile verbunden.
Typische Symptome von Futterunverträglichkeiten
Unverträglichkeiten können sich bei Katzen durch verschiedene Symptome äußern, darunter:
- Juckreiz und Hautausschläge
- Erbrechen und Durchfall
- Blähungen und Bauchschmerzen
- Schlechtes Fell und Haarausfall
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sowohl einzeln als auch in Kombination auftreten.
Häufige Auslöser von Futterunverträglichkeiten
Bei Katzen gibt es einige typische Auslöser von Futterunverträglichkeiten:
- Getreide: Viele Katzen haben Schwierigkeiten mit Weizen, Mais oder Gerste. Eine getreidefreie Ernährung kann helfen.
- Milchprodukte: Laktoseintoleranz ist weit verbreitet, da Katzen nach dem Absetzen der Muttermilch oft kein Laktase-Enzym mehr produzieren.
- Fleischsorten: Rind und Huhn können bei manchen Katzen Unverträglichkeiten auslösen.
- Fisch: Obwohl viele Katzen Fisch lieben, kann er bei einigen Unverträglichkeiten hervorrufen.
Tipp: Setze auf hochwertiges Nassfutter und prüfe die Zutatenliste genau.
Diagnose von Futterunverträglichkeiten
Um herauszufinden, ob Deine Katze an einer Futterunverträglichkeit leidet, sind folgende Schritte hilfreich:
- Tierarztbesuch: Lasse zuerst andere gesundheitliche Probleme von einem Tierarzt ausschließen.
- Eliminationsdiät: Entferne potenzielle Allergene nach und nach aus dem Futterplan Deiner Katze und beobachte, ob die Symptome verschwinden.
- Futtertagebuch: Notiere, was Deine Katze frisst und welche Symptome auftreten, um Zusammenhänge zu erkennen.
Maßnahmen bei festgestellten Futterunverträglichkeiten
Wenn bei Deiner Katze eine Futterunverträglichkeit festgestellt wurde, kannst Du folgende Maßnahmen ergreifen:
- Futterwechsel: Wähle ein Futter ohne die problematischen Inhaltsstoffe.
- Langsame Umstellung: Stelle das Futter schrittweise um, um den Magen-Darm-Trakt Deiner Katze nicht zu überfordern.
- Zusatzstoffe: Probiotika und spezielle Ergänzungen können helfen, die Darmflora Deiner Katze zu stabilisieren. Ein Tipp hierzu: Power-Darm von ANIfit.
- Mono-Protein-Futter als Lösung: Mono-Protein-Futter, das nur eine Proteinquelle enthält, kann besonders für Katzen mit sensibler Verdauung und bekannten Unverträglichkeiten hilfreich sein. Dadurch wird das Risiko, dass Deine Katze auf unbekannte Inhaltsstoffe reagiert, minimiert.
Empfehlung: RyCat Bio-Ente ist ein hochwertiges Mono-Protein-Futter, das für Katzen mit Unverträglichkeiten gut geeignet ist.
Fazit
Futterunverträglichkeiten bei Katzen können eine Herausforderung darstellen, doch mit der richtigen Vorgehensweise und viel Geduld kannst Du das Wohlbefinden Deiner Samtpfote deutlich verbessern. Konsultiere bei gesundheitlichen Problemen stets einen Tierarzt und wähle das richtige Futter, um die Lebensqualität Deiner Katze nachhaltig zu steigern.