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So kannst du zusammen mit Deinem Hund Hund meditieren
STÄRKE DIE BINDUNG ZU DEINEM HUND
Wir denken permanent - erinnern uns an die Vergangenheit, planen die Zukunft. Und wir kommentieren unser Verhalten – leider meistens nicht aufmunternd und positiv, sondern eher negativ. Für unseren Gemütszustand ist es daher sehr vorteilhaft, von Zeit zu Zeit das Denken zu stoppen und ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Hunde sind ganz ähnlich wie Menschen. Kaum hören sie ein interessantes Geräusch, sehen etwas, wie beispielsweise ein Reh über den Weg springen oder riechen etwas, beginnt auch bei ihnen das aufgeregte Denken. Sie sind dann häufig nicht mehr ansprechbar, weil sie in ihrer ganz eigenen Welt sind. Mediation kann somit auch für Hunde sinnvoll sein.
MEDITATION FÜR MENSCH UND HUND
Gefühle übertragen sich vom Menschen zum Hund und vom Hund zum Menschen. Wenn wir aufgeregt, ängstlich oder freudig sind, spüren das unsere Hunde übernehmen die Gefühle. Andersherum genauso. Wenn wir wissen, dass eine Begegnung mit einem anderen Hund unseren Hund Stress verursacht, werden wir auch nervös, sobald wir einen anderen Hund sehen. Somit schaukeln wir uns gegenseitig auf.
Starte gemeinsame Meditationseinheiten mit Deinem Hund. Dabei ist es wichtig ganz kurz zu starten, also nicht die Erwartung zu haben, nun 20 Minuten mit Deinem Hund zu meditieren.
5 SCHRITTE
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Starte in einer Situation, in der Dein Hund bereits entspannt ist, er also z.B. auf seiner Decke am Boden liegt.
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Nimmt eine Yoga-Matte und setzte Dich zu ihm. Achte darauf, dass Dein Rücken gerade ist. Nimm ggf. ein Meditationskissen zu Hilfe. Du solltest ein paar Minuten entspannt mit gradem Rücken sitzen können.
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Habe Deinen Hund im Blick, aber schaue ihn nicht direkt an. Konzentriere Dich nun auf deinen Atem. Spüre wie Dein Atem fließt, vielleicht kannst Du ihn auch hören.
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Beende deine Mediation nach 3 Minuten oder, wenn Dein Hund unruhig wird, früher und versuche zu erspüren, wie er sich fühlt.
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Gehe, wenn Dein Hund wieder ruhig wird bzw. nach ca. 2 Minuten, wenn er die ganze Zeit ruhig war, wieder in Meditation.
Wiederhole Schritt 4 und 5 noch ein paarmal.
Übe die Meditation mit Deinem Hund täglich. Sie wird die Bindung zwischen Euch stärken und Du wirst besser erspüren, was Dein Hund fühlt und wie es ihm geht.