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5 Punkte, die bei der Ernährung eines älteren Hundes wichtig sind
Britta Ollrogge
Wenn Dein Hund älter wird, sind häufig Veränderungen zu beobachten: Manche Hunde verlieren das Interesse am Futter oder sie nehmen zu. Nun fragst Du Dich vielleicht: Muss ich hinsichtlich der Fütterung etwas ändern?
Wann ist ein Hund alt?
Das hängt von der Rasse und dem Körpergewicht ab. Große und massige Rassen altern schneller als kleinere Hunde. Auch wenn Hunde schon von klein auf übergewichtig sind, neigen sie dazu, schneller zu altern als schlanke Hunde.
Als Faustregel gilt: Wenn Hunde die Hälfte ihrer Lebenserwartung erreicht haben, gelten sie als älter. In der Regel werden kleine Hunde etwa 15 bis 20 Jahre alt, während größere Hunde etwa 12 bis 15 Jahre alt werden. Somit gelten größere Hunde ab etwa 7 Jahren als älter, kleinere Hunde ab etwa 9 Jahren.
Ein höheres Lebensalter macht sich durch eine verminderte Anpassungsfähigkeit, Langsamkeit und höhere Krankheitsanfälligkeit bemerkbar.
Bei der Fütterung von älteren Hunden gibt es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft grundsätzlich keine wirklichen Besonderheiten, die Du beachten musst. Eine leicht verdauliche Nahrung mit vielen Nährstoffen sollte aber natürlich in jedem Alter gefüttert werden.
Auch wenn es keine Besonderheiten gibt, solltest Du folgende Punkte beherzigen, wenn Dein Hund älter ist:
- Senioren bewegen sich häufig weniger und brauchen in der Regel eine kalorienärmere Ernährung, um Übergewicht zu vermeiden. Gut ist eine Fütterung mit viel Fleisch und wenig Kohlenhydraten.
- Ein höherer Ballaststoffanteil, beispielsweise durch die Zufütterung von Gemüseflocken, um die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts zu verbessern, ist sinnvoll.
- Senioren haben häufig Zahnprobleme. Lass das Gebiss Deines Hundes regelmäßig untersuchen. Nassfutter wird von den meisten Senioren besser aufgenommen als Trockenfutter, da es weicher ist.
- Im Alter können Hunde Nährstoffe häufig nicht mehr so gut aufnehmen. Hier helfen Futterergänzungensmittel wie Bierhefe & Chlorella, damit Dein Hund fit bleibt.
- Wenn die Verdauung Deines Hundes langsamer wird und er nicht mehr so viel Interesse am Fressen hat, verteile die Futtermenge auf kleinere Mahlzeiten. Drei Rationen am Tag haben sich bewährt. Achte darauf, dass Dein Hund immer genügend frisches Wasser zur Verfügung hat.
Mit diesen 5 einfachen Dingen kannst Du Deinen Hund optimal unterstützen.